Konkurrenz belebt das Geschäft. Oder auch nicht.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Oder auch nicht.

Rezepte gegen den Fachkräftemangel haben zur Zeit Hochkonjunktur: Manche ArbeitgeberInnen schaffen ein Wohlfühl-Arbeitsumfeld und streicheln ihre MitarbeiterInnen zur Loyalität, andere setzen auf Eigengewächse und qualifizieren ihre MitarbeiterInnen selbst – in der Hoffnung, dass Dankbarkeit MitarbeiterInnen auf ewig bindet.
Dennoch: Geld macht zwar bekanntlich nicht glücklich, aber es hilft; Wenn alle Stricke reißen kann man als ArbeitgeberIn noch immer auf den schnöden Mammon setzen: man wirft ein paar Münzen mehr ein und wirbt MitarbeiterInnen von der Konkurrenz ab.

Allerdings: Dass diese Taktik scheinbar nach hinten los gehen kann, zeigt aktuell Berlin. So sagt Heinrich Alt, dem Leiter der Expertenkommission zur „Verbesserung der gesamtstädtischen Verwaltungssteuerung“ in Berlin: „Als Nächstes braucht Berlin eine durchgehend einheitliche Stellenbewertung. Berlin hat nichts gewonnen, wenn ein Bauingenieur von Schöneberg nach Marzahn-Hellersdorf wechselt, weil er dort etwas mehr verdient.“.

Will heißen: Ohne einheitlicher Stellenbewertung und dahinterliegendem Gehaltssystem kann es sein, dass MitarbeiterInnen für ein paar Euro mehr Gehalt von einem Bezirk in den nächsten wechseln. Seine Handlungsabsichten zur Schaffung eines Stellenbewertungssystems kann man hingegen nur begrüßen: transparente und einheitliche Stellenbewertungen bilden auch das Fundament von BWI Entgeltsystemen. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, lesen Sie hier mehr oder kontaktieren Sie uns.