Was machen Sie eigentlich?

Was machen Sie eigentlich?

Wir alle kennen das: Die Frage: „Was machen Sie eigentlich?“. Darauf folgt der Versuch, den eigenen Job so zu erklären – am besten so, dass die Komplexität nicht zu kurz kommt. Und gleichzeitig das Gegenüber nicht einschläft vor lauter Umfang des BWI Systems.

Ist dies vollbracht, folgt üblicherweise die Nachfrage: „Und wer sind da eure KundInnen?“

Ausgezeichnete Frage. Und die Antwort ist gar nicht so eindeutig wie man denkt.

Ja, wir sind bei weitem Marktführer in der öffentlichen Verwaltung und auch im Bereich öffentlichkeitsnaher Unternehmungen (ausgegliederter Organisationen wie z.B. Infrastrukturdienstleister, Kultureinrichtungen oder Bildungseinrichtungen). Und dieser Bereich hat in den letzten Jahren aufgrund des zunehmenden Facharbeitermangels – dem alte, senioritätsfetischistische Entgeltsysteme aus den 50er Jahren diametral entgegen stehen – zusätzlichen Druck bekommen, Reformen in Sachen Gehaltssystemen anzustreben.

Die Notwendigkeit einer Umstellung auf transparente (und damit konkurrenzfähige) Gehaltssysteme betrifft insbesondere den Gesundheitssektor: hier trifft steigender Bedarf (der ob der höheren Lebenserwartung in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen wird) uauf einen teilweise ausgeprägten Fachkräftemangel. Daher verwundert es auch nicht, dass der Gesundheitsbereich inzwischen unsere zweitwichtigste Branche ist.

Und klassische Produktionsunternehmen und Dienstleistungsunternehmen? Diese finden aus unterschiedlichsten Gründen zu uns: Das kann Facharbeitermangel genauso sein wie eine Umstrukturierung oder ein Merger. Oft sind hier die Anforderungen auch individueller – dann gilt es, auch andere Artefakte wie Prozesse mitzuanalysieren. Und das machen wir gerne. Weil: Über den Tellerrand schauen, das können wir gut.