Was bedeutet gleichwertige Arbeit? Jetzt die Basis für Entgelttransparenz schaffen.

Erstellt von Mathias Burtscher

14. Oktober 2026

Die anstehenden gesetzlichen Bestimmungen zur Entgelttransparenz sind in einigen EU-Mitgliedstaaten bereits umgesetzt worden, in Österreich steht die Umsetzung bevor. Für Unternehmen rückt damit zunehmend folgende Frage in den Fokus: was ist gleichwertige Arbeit?

 

Gleichwertige Arbeit

 

Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie nennt hierfür vier zentrale Kriterien für gleichwertige Arbeit: Kompetenz, Verantwortung, Belastung und Arbeitsbedingungen. Dabei sind auch soziale Kompetenzen angemessen zu berücksichtigen.

 

Diese Kriterien bilden wesentliche Bewertungsdimensionen, die sich lt. den geplanten Bestimmungen auch in einem Entgeltsystem entsprechend wiederfinden müssen.

 

Die BWI-Methodik berücksichtigt in ihrem Grading System, die erforderlichen Kriterien in einer wesentlich höheren Detailtiefe. In der zugrundeliegenden vollanalytischen Funktionsbewertung werden diese Kriterien in neun Anforderungsarten mit insgesamt achtzehn Bewertungsdimensionen abgebildet. Nach außen treten diese in anwendbarer und vereinfachter Form des Einreihungsplan sowie in den Beschreibungen der Modellfunktionen (Joblevels) und Modellstellen (Jobgradings) in Erscheinung. Damit schafft das System eine nachvollziehbare und auch praktikable Grundlage für die objektive und geschlechtsneutrale Zuordnung von Stellen basierend auf den erforderlichen Kriterien.

 

Wie gut ist Ihr bestehendes System auf die Entgelttransparenz vorbereitet?

 

Gerade mit Blick auf die Entgelttransparenz lohnt es sich daher, bestehende Bewertungs- und Vergütungssysteme frühzeitig auf ihre Belastbarkeit zu prüfen und ihr System entsprechend vorzubereiten.

 

Das erste Aha-Erlebnis ist oft, wenn Sie einen anforderungsorientierten Überblick über die Stellenlandschaft und die Jobarchitektur in Ihrem Unternehmen erhalten. Das heißt alle Stellen werden nach Ihrer Anforderung anhand definierter Kriterien bewertet.

 

Das BWI-Team unterstützen Sie gerne im Rahmen einer ersten Potenzialanalyse oder detaillierter bei der Einreihung und Bewertung (Grading) gleichwertiger Arbeit. Die Vorbereitung auf die Anforderung der Entgelttransparenz ist in vielen Unternehmen aus der Erfahrung vieler Projekte oft der Ausgangspunkt für mehrere HR-Themen, weil sie die gemeinsame Sprache für alle weiteren Entscheidungen liefert: Vergütung, Karrierepfade, Recruiting, Performance Management, Personalplanung, Organisationsentwicklung, Kompetenzmanagement, Compliance uvm.

 

Interesse? Dann vereinbaren Sie noch heuten einen Beratungstermin oder Schreiben Sie uns eine Nachricht

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