Vergütungssystem für marktgerechte Bezahlung

Eine Frau und ein Mann entwerfen ein Vergütungssystem

Hohe Fluktuation und traditionelle Senioritätssysteme in Kombination mit Arbeitskräftemangel sind wesentliche Kostenfaktoren und Erfolgshürden für Entscheidungsträger und Personalmanagement. BWI bietet Vergütungssysteme für Unternehmen und öffentliche Institutionen, mit denen die internen Auswirkungen dieser Probleme dauerhaft gelöst werden.

Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft: Fachlich qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen, ist in vielen Branchen bereits mit hohen Kosten und zeitlichen Ressourcen verbunden. Diese Mitarbeiter an Unternehmen oder öffentliche Institutionen zu binden und mit langfristig zufriedenen Fachkräften wertvolles Humankapital aufzubauen, ist eine Herausforderung, für die es eine klare Strategie braucht. Ein Schlüsselfaktor ist marktgerechte Bezahlung: Mit einem durchdachten Vergütungssystem im Unternehmen gelingt die Lösung dauerhaft – und interne Personalprobleme gehören der Vergangenheit an.

Das sind die aktuellen Herausforderungen im Personalmanagement

Die Entscheidungsträger mit Personalentscheidungskraft in vielen Unternehmen und öffentlichen Institutionen sehen sich einer Vielzahl von Schwierigkeiten gegenüber:

  • Arbeitskräftemangel: Vor allem in den naturwissenschaftlichen MINT-Fachrichtungen (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Informatik) gibt es nicht genügend Absolventen – ein Trend, der sich laufend verstärkt.
  • Digitalisierung: Im Personalmanagement kommen häufig unspezifische Tools und generalistische Anwendungen zum Einsatz. Das passende digitale Werkzeug für effizientes Personalmanagement fehlt.
  • Informationslücken: Vielfach fehlen auf Geschäftsführungsebene, in der Personalleitung sowie bei Entscheidungsträgern und Führungskräften valide Informationen über marktgerechte Vergütung innerhalb des eigenen Wettbewerbsumfelds. Entscheidungen über das Gehaltssystem basieren daher vielfach auf Erfahrungswerten oder subjektiven Markteinschätzungen.
Zwei Mitarbeiter berechnen ein Gehalt anhand vom Vergütungssystem
Im Personalmanagement kommen häufig unspezifische Tools und generalistische Anwendungen zum Einsatz. Quelle: canva.com
  • Generationenwechsel: Entsprechend der Altersstruktur in der österreichischen Bevölkerung erreichen 30 bis 40 Prozent des Personals in vielen Unternehmen in den nächsten 5 bis 10 Jahren das Pensionsalter. Die Folgen sind ein zu erwartender Personalmangel in einigen Wirtschaftsbereichen sowie hohe Kosten durch notwendige Nachbesetzungen.
  • Personalkosten: Die Personalkosten machen in vielen Unternehmen und Institutionen den zweitgrößten Kostenblock aus. Einsparungspotenziale durch den Aufbau eines strukturierten Vergütungssystems werden bislang kaum genutzt.
  • Fluktuation: Der Wunsch nach individueller Veränderung sowie neue Marktgegebenheiten als Folge von COVID-19 führen zu erhöhter Fluktuation in einigen Branchen.
  • Mitarbeiter(un)zufriedenheit: Vor allem bei jüngeren Arbeitnehmern kristallisiert sich der zunehmende Stellenwert der Freizeit heraus. Dieser Trend wird auch durch Mitarbeiterbefragungen regelmäßig verifiziert.
  • Interne Lohngerechtigkeit: Junge Arbeitnehmer erwarten, ihrer Tätigkeit entsprechend bezahlt zu werden und lehnen Entlohnungsmodelle nach dem traditionellen Senioritätssystem ab.
  • Abwerbeversuche: Unternehmen bezahlen sogenannte „Kopfprämien“, wenn Mitarbeiter das Unternehmen an Kollegen aus einem Unternehmen im Wettbewerbsumfeld empfehlen, die in der Folge eingestellt werden.

Marktgerechte Bezahlung – aber wie?

Das ideale Bezahlungsniveau wirft für viele Entscheidungsträger in der Wirtschaft einige Fragen auf. In Zusammenhang mit adäquater Entlohnung gilt es zusammenhängende Themenkomplexe abzuklären:

  • Wie hoch liegen die Gehälter und Löhne in anderen Unternehmen beziehungsweise bei Mitbewerbern? Wie würde sich dementsprechend eine attraktive Mitarbeitervergütung gestalten?
  • Wie stark korreliert die Fluktuation mit der Mitarbeiterzufriedenheit?
  • Welche Systematik ist für ein effektives Vergütungssystem nutzbar und führt zum Ziel?
  • Wie ist die Relevanz des branchenspezifischen Kollektivvertrags für eine Differenzierung zu bewerten?

Wirksames Vergütungssystem auf Basis von Marktanalysen

BWI nutzt für seine Kunden eine wissenschaftlich basierte Methode und verknüpft als spezialisierte Unternehmensberatung aktuelle Marktanalysen mit Vergütungssystemen. So gelangen wir zu einer validen Beurteilung und Problemlösung für ein gewinnbringendes System der Personalentlohnung im Unternehmen oder in der Institution.

Vergütungssystem auf Basis Marktanalysen
BWI verknüpft als spezialisierte Unternehmensberatung aktuelle Marktanalysen mit Vergütungssystemen. Quelle: canva

Wir analysieren den Markt dauerhaft mit unserem Know-how und verfügen über eine umfangreiche Datenbasis für Unternehmen in ganz Österreich sowie darüber hinaus. Die Ergebnisse unserer Analysen stellen wir unseren Kunden im Rahmen unserer professionellen Beratung individuell passend nach deren Bedürfnissen zur Verfügung.

Unsere Lösungen ermöglichen anhand von Modellfunktionen und Modellstellen eine einfache Zuordnung im Einreihungsplan des Unternehmens: Anhand der Stellenübersicht ist der Handlungsbedarf für das Unternehmen jederzeit klar definiert. Nach einmaliger Einführung ist das Vergütungssystem mit geringen Anpassungen langfristig effektiv nutzbar.

Mit BWI Struktur in das Vergütungssystem bringen

Das Vergütungssystem einfach und langfristig strukturieren, zugleich durch marktgerechte Entlohnung die Fluktuation reduzieren sowie dauerhaft Kosten einsparen: Mit unserem laufend aktualisierten Datenschatz, unserer langjährigen Markterfahrung und professioneller Expertise auf höchstem Niveau unterstützen wir Sie auf dem Weg zur Effizienz in Ihrem Vergütungssystem.


Michael Mall
Dipl.-Wirtsch.-Ing.

Geschäftsführender und Gesellschafter der BWI Unternehmensberatung GmbH hat langjährige Erfahrung im Compensation Management, Führungscoaching und in Führungsfunktionen in der Industrie als Personal- und Werkleiter.